konzept

 

Eigentlich gibt es in meiner Tätigkeit kein fixes Konzept mehr.  Meine freiberufliche Praxis habe ich zum Jahreswechsel geschlossen. Freunden helfe ich sehr gerne kostenfrei im Bereich Naturheilkunde und mit Gesprächen weiter. 

 

Willst du mein Freund sein?

 

Ich bin zudem bei integral fitness fest angestellt und wir haben dort für den Sportbereich "regulär" eine Praxis angemeldet. Alle Infos dazu findest du im Impressum. 

 

Sich als echte Freunde zu begegnen wird (neben vielleicht notwendigen, sanften regulatorischen Eingriffen) oft bedeuten, miteinander ganz still zu werden und gemeinsam - ganz ohne Experte und Autorität - zu erforschen und in das hineinzuschauen, was gerade da ist. 

 

Falls du gerne etwas Handfestes lesen möchtest -> unten das frühere Konzept. Inhaltlich ist dieses natürlich weiterhin top-aktuell; jetzt aber ganz ohne Identifikation und losgelöst von Strukturen; als liebevolle Einladung an dich. 

Bitte beachte: Der Webseitenbereich "Verfahren & Sport" besteht weiterhin pro forma.

 

Liebe Patienten und Patientinnen, liebe Therapeuten und Therapeutinnen,

 

diese Seite soll Sie ein klein wenig mit den Einstellungen und Ideen vertraut machen, nach denen wir in der Praxis arbeiten und zudem die allgemeine Beratungsdauer verkürzen.

 

Zudem möchten wir mit den beigefügten Protokollen die standesübergreifende Zusammenarbeit aller Angehörigen der Heil-/Heilhilfsberufe sowie ähnlicher Berufsgruppen unterstützen.

 

Es folgen Konzepte zu den Bereichen:

 

- Naturheilkunde

- Psychotherapie

- Sport

 

Konzept Naturheilkunde

 

Unser Konzept zur Naturheilkunde hat im Verlauf der letzten fünf Jahre mehrfach marginale Veränderungen erfahren und sich dabei inhaltlich praktisch nicht gewandelt. Deshalb können wir auch heute noch sagen:

Die Gesamtmedizin besteht aus a) kausal-analytischer (linearer) Medizin und der b) Ganzheitsmedizin.

 

a) Der Bereich umfasst Disziplinen wie bspw. die Notfallmedizin, chirurgische Verfahren udgl. Ein therapeutisches Beispiel stellt die Reponierung eines Bruchs mit anschließendem Gips, um die Krankheit (= gebrochener Arm) ursächlich zu heilen, dar. Weiterhin deckt dieser Sektor sämtliche symptomatischen (in Abgrenzung zu ursächlichen) Therapieformen ab, bei denen die wesentliche Behandlungsform Pharmakotherapie darstellt. Hierunter fallen sehr häufig palliative Fälle einschließlich dem großen Teil der Patienten, die Ihre degenerierten Lebensgewohnheiten nicht ändern möchten. Dieser Bereich der Medizin ist der randomisierten Doppelblindstudie zugänglich. Reduktionistisch kann bei dieser Studienform nur ein einzelner Faktor betrachtet werden; das nach Antibiogramm ausgewählte Antibiotikum tötet das entsprechende Bakterium ab. Dabei müssen systemische Nebenwirkungen in Kauf genommen werden.


b) Die Naturheilkunde betrachtet den Menschen in seinem kybernetischen Gesamtkontext (Ernährung, Bewegung, Einstellung, Genetik, Umwelt, Systemik usw.). Entsprechend wird oft eine Kombination von Verfahren angewendet, um die jeweils beeinträchtigten Bereiche zu stabilisieren und die Selbstheilung zu unterstützen. Hierbei können zum Wirksamkeitsnachweis naturgemäß keine ceteris paribus Annahmen festgelegt werden, denn es steht kein einzelner zu bewertender Faktor im Vordergrund. Bis ein Patient z. B. chronische Rückenschmerzen bekommt, müssen zumeist viele Kompensationsmechanismen überlastet sein. Entsprechend kann ein Schmerzmittel (linearmedizinisch) hier nur palliativ, nicht aber ursächlich wirken. Führt eine Kombination aus Ernährungstherapie, Aufbautraining, manueller Medizin und Heilpflanzen zum Erfolg, lässt sich dieser keinem einzelnen Bereich zuordnen, denn es ist die Kombination, die die körperliche Kompensationsfähigkeit wieder herstellt. Das schließt jedoch Schwerpunktsetzungen innerhalb der z. B. integralen Matrix im Sinne der anthroposophischen Medizin nicht aus. Die Wirksamkeit einer Behandlungskombination wird hier bedingt mit dem neuen, erweiterten empirischen Medizinstandard bewertet, um Objektivität, Reliabilität und Validität zu gewährleisten, wobei die Reliabilität in biologischen Systemen meistens auf die "physiologischen Trivialvorgänge" beschränkt bleibt. Objektive Medizin erkennt das in ihr liegende Subjektive an. Auch das ist Teil der evidenzbasierten Medizin und wird letztlich im Quasi-Experiment der Einzelfallbehandlung immer wieder neu geprüft. Von Ad-Hoc-Hypothesen und gängigen, unzureichenden Fundamentalkonzepten distanzieren wir uns entschieden.

 

Ganz neu stellen wir Ihnen folgende Informationen zur Verfügung:

 

In der Praxisarbeit haben wir in den letzten Jahren durchweg ein gehäuftes Vorkommen von behandlungsbedürftigen Leberfunktionsstörungen und Schwermetallintoxikationen mit den entsprechenden Gesundheitsschäden erlebt. Deshalb wird an dieser Stelle ein PDF-Dokument für Sie zur eigenverantwortlichen Nutzung NACH RÜCKSPRACHE MIT EINEM GESCHULTEN THERAPEUTEN zur Verfügung gestellt. Es versteht sich von selbst, dass Sie diese Verfahren nicht in der beschriebenen Form anwenden werden, wenn bei Ihnen Gründe vorliegen, die weiterer Abklärung bedürfen z. B. Schwangerschaft, Medikamenteneinnahme, ungesunde Ernährung, Substanzmissbrauch statt „-gebrauch“ etc.. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden, die durch den Gebrauch der hier aufgeführten Angaben entstehen. Die Verantwortung für die Anwendung der hier folgenden Informationen liegt bei Ihnen.       

 

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Schwermetallausleitung + Leberreinigung.
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Die Behandlungen „Leberreinigung“ (abgewandelt nach Clark) und „Schwermetallausleitung“ (abgewandelt nach Klinghardt) stellen in unserer Praxis die meistverordneten Behandlungsmethoden "für zuhause" dar. Dies gilt sowohl in der Therapie, als auch in der Prävention. Zudem sind diese Verfahren in unserer Praxis zentral als Vorbehandlung für sanftere, regulatorische Verfahren und überdies exzellent zur Unterstützung der Psychotherapie geeignet.

 

Informieren, statt politisieren:

Wir gehen an dieser Stelle davon aus, dass Sie regelmäßig unsere Beiträge verfolgt haben und über die Themen Ernährung, Umweltbelastungen und Impfungen nicht nur informiert sind, sondern sich auch danach richten! Dabei haben Sie nicht nur unsere kritischen Beiträge gelesen, sondern sich auch über unsere Sichtweise hinaus mit diesen Themenkomplexen befasst. Das sehr sensible Thema "Impfungen" möchten wir etwas erweitern. Sicherlich wissen Sie, dass Heilpraktiker sehr viele Infektionskrankheiten nicht behandeln (das betrifft auch die "Kinderkrankheiten") und zudem keine Impfungen durchführen dürfen. Über die Möglichkeiten von Behandlungen innerhalb der eigenen Familie haben Sie sich ebenfalls ausreichend informiert. Für homöopathisch arbeitende Ärzte und Ärztinnen stellen wir deshalb die folgenden Informationen zusammen. Wir möchten darauf hinweisen, dass es sich explizit nicht um Empfehlungen, sondern eine reine Informationszusammenstellung handelt, die nur durch speziell geschulte Therapeuten genutzt werden soll. Wir schließen jede Haftung für Schäden aus, die durch eine unsachgemäße Nutzung und Weitergabe entstehen.

 

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Infos für Ärzte (Homöopathie).pdf
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 Konzept Psychotherapie

Viele effektive Verfahren der freien Psychotherapie, die keine Anerkennung durch die tiefenanalytisch fundierten, analytischen und/ oder verhaltensorientierten Psychotherapievarianten finden, werden durch Heilpraktiker und Heilpraktiker, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, gewährleistet und bewahrt. In manchen Fällen wird die Kostenerstattung durch gesetzliche Krankenkassen möglich, wenn kein anderweitiger Therapieplatz innerhalb angemessener Wartefrist für den Patienten zu realisieren ist. Individuelle Psychotherapie wird also vornehmlich privat(zusatz)versicherten und selbstzahlenden Patienten ermöglicht. Diese Form der Psychotherapie bringt für die Klienten Vorteile bei der Auswahl von Beruf, Berufsunfähigkeitsversicherungen, der Gestaltung von privaten Krankenversicherungsleistungen etc., da den Prüfungsinstitutionen, nach der Aufforderung zur Aufhebung der Schweigepflicht durch den Versicherungs-/Berufsanwärter gegenüber den Vorbehandlern, nur die Akten von Ärzten und ggf. psychologischen Psychotherapeuten offen stehen. Gesellschaftliche Sanktionen für Menschen, die in ihrer Persönlichkeit wachsen wollen, werden dadurch praktisch ausgeschlossen.

 

Wir lehnen die isolierte Betrachtung der menschlichen Leiden als somatisch oder psychisch ab. Wenn der Körper vom Geist getrennt ist, wird ein Patient für gewöhnlich als geistesgestört bezeichnet und in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt untergebracht - mit wenig Aussicht auf Besserung. Körperliche Krankheiten gehen immer auch mit einer seelischen Affektion einher et vice versa. Die Behandlung muss beide Bereiche gewichten und berücksichtigen, um ans Ziel zu gelangen. Die Praxisarbeit bestätigt diese Haltung, denn unsere Patienten sind zumeist Menschen, deren Erfahrungen und Weltbilder nicht in Kongruenz zu gängigen "wissenschaftlichen Hypothesen" stehen. Das beinhaltet in vielen psychotherapeutisch gewichteten Verfahren bspw. die Arbeit im transpersonalen Bereich; im körperorientierten Verfahren zusätzlich die Arbeit an der Auflösung des Nocebo-Effekts, damit die Therapie in eine gelebte Selbsterkenntnis übergehen kann. Zentral ist für uns hierbei die Analyse emotionaler Zustände im Hinblick auf Funktionalität und Dysfunktionalität im Gegensatz zur einseitigen Pathologisierung durch z. B. das klinische Interview.

 

Konzept Sport

 

Das Sportkonzept hat sich in den letzten Jahren ganz wesentlich gewandelt. Hier zunächst das alte Konzept:

 

Bekannt wurde ich über die Grenzen Deutschlands hinaus durch meine Seminare und Veröffentlichungen, welche im Buchhandel, sowie als E-Book, Hörbuch & als Video erschienen sind. Powerstarfood und die Koelbel-Trainingsforschung haben meine Leistung mit einem Sponsoring anerkannt. Beiträge von mir sind entstanden u. A. für Trainingsworld.com, BBSzene.de, Aesirsports.de, Myprotein.de, Natural-Bodybuilding.de, Powerstarfood.de, GfE-ev.de, Heilpraxisnet.de, Team-Andro.com, Functional Training Magazine und für die Printausgaben der Nat.-BB&F sowie dem Intersport Sportslife Magazin. Ich war PS Athlet des Monats.
Körperliches Training aller Art war schon immer meine Leidenschaft. Mein natürlicher Bewegungsdrang hat mich von klein auf in verschiedenste Sportarten geführt, bis ich für mich das Natural Bodybuilding als optimale Lebensweise gefunden habe. Nach Abitur und Studium begann ich meine selbständige Tätigkeit als Autor, Fitness- sowie als Leistungstrainer für Strength Coaching und Personal Bodybuilding Training. Daraus ist eine große Affinität zur Medizin entstanden; ich beschloss, Heilpraktiker zu werden und habe als solcher meine Berufung gefunden.
Meine Arbeit beinhaltet neben der Leistungsoptimierung durch individuelles Krafttraining, Prävention & Therapie von Verletzungen und anderen Erkrankungen im Rahmen der alternativen Sportmedizin, natürlich auch die klassische heilkundliche Tätigkeit fernab des reinen Sportbereichs. Jegliche Stagnation (körperlich, geistig, seelisch), fasse ich als Rückschritt auf, mit dem ich mich unmöglich zufrieden geben kann. Das war nicht immer so und mit einer langfristigen persönlichen Entwicklung verbunden.
Wozu werden Sie sich entwickeln, wenn Sie Ihr Potenzial erkannt haben?

    In diesem Sinne
    Viel Erfolg & geben Sie niemals auf
    - nichts passiert zufällig; alles ist fällig!
        Denis Tengler

 

Nun geht die Entwicklung zum Glück weiter und heute ist das Sportkonzept ein Teil des viel umfassenderen Gesamtkonzeptes geworden. Für den Sportbereich halten wir fest:

 

Als Trainer und Therapeut mit Zweitpraxis bei Integral Fitness möchte ich Trainierende bestmöglich in Ihrer persönlichen Zielerreichung unterstützen. Im Rahmen langjähriger Arbeit mit Athleten verschiedenster Sportarten & Leistungsklassen haben sich für mich zwei Fundamentalkonzepte für das sportliche Training herausgestellt:

 

I. Health of the athlete is the most important competition

 

Grundlage des ersten Konzepts bildet das 3-stufige Präventionsmodell:

 

Primärprävention

Sportliches Training kann für sich unmittelbar einen gesundheitsbezogenen, präventiven Ansatz verfolgen und orientiert sich hierbei am Lebensalltag und an der Belastbarkeit des Klienten. Ziele beziehen sich beispielsweise auf das Vermeiden von Krankheit, den Erhalt von Mobilität und die Reduktion von (Dis-)Stress. 

 

Sekundärprävention

Im Leistungs- & Hochleistungssport hingegen dient zusätzliches Training (z. B. mit freien Gewichten) neben der Verbesserung der sportartspezifischen Fähig-/ & Fertigkeiten ebenfalls der Prävention von Folgeschäden, da die meisten Sportarten einseitige und leider oft unphysiologische Belastungen als Teil der regulären (=sportartspezifischen) Bewegungsabläufe vom Athleten fordern.

 

Tertiärprävention

Im Rahmen der Sportrehabilitation, im Anschluss an die medizinische Trainingstherapie, arbeiten Patienten darauf hin, die vorhergehende Leistungsfähigkeit möglichst wieder zu erreichen (oder zu übertreffen) bzw. die Folgeschäden von z. B. Verletzungen gering zu halten. 

 

II. Progression without exhaustion 

 

Das zweite Konzept hat sich als Grundlage allgemeiner Trainingsgestaltung im Rahmen meiner Betreuung von Trainierenden herausgestellt und bestätigt sich in der Praxis regelmäßig:


Generell habe ich Trainingseinheiten bis zur Erschöpfung bei allen Sportlern sportartenunabhängig als kontraproduktiv erlebt. Ein Training, welches zum Ziel hat, unter Ausnutzung der autonomen (Schutz-)Reserven, eine möglichst intensive Erschöpfung zu erreichen, scheitert praktisch immer. Während im Anschluss an ein solches „Training“ beim Anfänger keine oder kaum Überkompensation über die verursachten Schäden hinaus stattfindet (Superkompensation), führen „all-out“ Trainingseinheiten bei weiter Fortgeschrittenen zu Verletzungen und Übertrainingssymptomen.

 

Um das Beste aus Trainierenden herauszuholen, brauche ich nicht alles aus ihnen herauszuholen. Meine Aufgabe sehe ich darin, das Nötige hervorzuholen und den Rest wieder einzupacken.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Ihre Praxis HP Tengler